[Wortspiel mit „Zeit“ bitte selbst ausdenken]

Extrem-Sommerlochstopfing:

„Burgenland“ assoziiere ich spontan mit Österreich, es gibt allerdings auch einen Landkreis in Sachsen-Anhalt, der diesen pittoresken Namen trägt. Dort kickt der 1. FC Zeitz in der (wenn ich richtig gerechnet habe) achtklassigen Landesklasse 6 und hat in der abgelaufenen Saison als Tabellenfünfter allen Ambitionen zum Trotz den Aufstieg verpasst.

Dieser Umstand an sich wäre normalerweise sogar für dieses Blog, dem natürlichen Zufluchtsort aller abseitigen Meldungen, zu abseitig. Wenn nicht bereits im März ein anonymer Anhänger einen handschriftlich verfassten Drohbrief an den Verein geschickt hätte.… […] WEITERLESEN

Impressionen: Australien – Äquatorialguinea 3:2

Werden wir uns in fünf, zehn, fünfzig Jahren noch an dieses Spiel erinnern? Und wenn ja, wird dieses Erinnern – als Reiminiszenz an diese großartige Szene – mit einem bestimmten Schlagwort verbunden sein? Kreationen wie Wembley-TorBloemfontein-Tor oder Phantom-Tor scheiden aus. Denn die Frage „Tor oder kein Tor?“ stellte sich ja nicht. Ich wäre für Die Handtasche Gottes. Wir werden sehen.

Anyway, einige Eindrücke aus Bochum:

75 Prozent FIFA Frauen-WM-Stadion Bochum

Liebe FIFA, liebes nationales Organisations-Komitee,

ich hätte da noch ein paar Fragen:

Wieso werden Plätze mit einer derartigen Aussicht

Sichtbehinderung

nicht als „sichtbehindert“ deklariert und dementsprechend günstiger verkauft?

Habt ihr Euch nicht ständig gegen Vergleiche mit dem Männerfußball gewehrt?*

Warum gibt es keine Ermäßigungen für Studenten und Schüler über 16?

30 Euro für ein Ticket in der günstigsten Kategorie für ein Gruppenspiel Äquatorialguinea + Brasilien – Männer gegen Australien? Really?

Wieso müssen bei Spielen unter der Woche Tausende Eintrittskarten an Schüler verschenkt werden, um die Stadien einigermaßen voll zu bekommen?… […] WEITERLESEN

19:1 (10:0)

Jugendanekdote? Jugendanekdote.

19:1. Kein neuartiges Breitbildformat, sondern das nüchterne Ergebnis der höchsten Pflichtspielniederlage meines Lebens. Das Hinspiel in voller Nennstärke ging noch eher unglücklich mit 0:1 verloren. So weit, so normal. Doch an einem verregnetem Frühsommertag Mitte der Neunziger war alles anders. Lediglich neun einsatzbereite Spieler konnte Trainer Manfred zum Rückspiel auf den komplett unter Wasser stehenden Hartplatz schicken.

Nun könnte man annehmen, dass derartige Platzverhältnisse der unterlegenen Mannschaft in die Karten spielen sollten.… […] WEITERLESEN

Post, moderne

Früher schrieb man noch Briefe und brachte sie danach ins Postamt. Macht man ja inzwischen kaum noch. Weil man kaum noch Briefe schreibt. Und weil es kaum noch Postämter gibt. Wer heute etwas mit dem gelben Riesen zu verschicken gedenkt, muss zu „Ingeborg’s Postkorb“ gehen. Oder in „Jessy’s Second Hand Shop 4 Kid’s“, der auch Postdienstleistungen anbietet. Oder zum Rahn. Überall das gleiche Bild: Wo einen früher gut bezahlte und schlecht gelaunte Beamte durch Panzerglas anmeckerten, wird man heute von schlecht bezahlten aber scheißfreundlichen Aushilfskräften bedient.… […] WEITERLESEN

Gegen moderne Fußbälle

Chuck Norris kann Bockwürste im Grill kochen. Steffen Rennert auch, was natürlich an seiner schicken Schürze liegen könnte. Momentan muss der Problembär unter Deutschlands Spielfeldabkreidern allerdings auf unbestimmte Zeit ein weltweites Stadionverbot absitzen. Sein leicht aufbrausendes Wesen ist der Eppheimer Vereinslegende zum Verhängnis geworden

EINGESPERRTE IMMER BEI UNS!

Trotzdem: Für seine Überzeugungen einzustehen kann und darf nicht falsch sein. Und deshalb (leicht verspätet, ich weiß) gibt es hier ab sofort die Vorlage für den Steffen-Rennert-Doppelhalter*.… […] WEITERLESEN