Dem Tom Forde sein komischer Frust

Wir „positiv-verrückten Fußballfans“ (R. Callmund) können uns an solchen Bildern doch gar nicht sattsehen: Der eine, strahlender Held, bejubelt einen Etappensieg im steten Kampf moderner Gladiatoren und schlägt in Donnerbalken-Stellung seine zu Victory-Zeichen geformten Hände vor die erfolgsverwöhnte Visage. Der andere, dieser scheiss Verlierer, schreit mit geballten Fäusten und weit aufgerissenen Augen seinen ganzen „Frust heraus“.

Genau so wird sich das abgespielt haben, liebe einestages-Redaktion. Genau so.

Links KW 13 2010

Mit Lichtorgel in der Bullendisko (11freunde.de)

Wie männliche Cheerleader (ZEIT Online)

Ein-Mann-Armee des Weltfußballs (SPON)

Ultras in Britain are wrongly persecuted (WSC)

In die Enge getrieben (sueddeutsche.de)

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich

Rot-Weiß Oberhausen ist sicherlich ein Verein, der mehr mediale Aufmerksamkeit dieser Art verdient hätte. Oder auch nicht, denn der Artikel ist wirklich mangelhaft. Nicht nur, dass das Bild vom ehrlichen Malocherclub mit der im Regen stehenden Fankurve ausgelutschter nicht sein könnte, auch die geschilderten Analogien zwischen RWO und St. Pauli sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen. Niemand, der schon einmal Spiele beider Vereine besucht hat, würde auch nur auf die Idee kommen, diese in irgendeiner Weise zu vergleichen.

Darüber hinaus hält sich Herr Hermanns nicht an die Fakten.… […] WEITERLESEN