Eine Erfindung der Neuzeit

Erfindung

Die Schanden von Lippstadt und Weilheim haben vollkommen recht: Ein Pflichtspiel gegen San Marino hat mit Sport nichts zu tun und ist die Spitze des Kommerzbergs. Deshalb wird so ein Quatsch ja auch bei RTL versendet.

Was wirklich wirklich wichtig ist, etwa das Freundschaftsspiel Bayerns gegen die Niederlande, wird uns gnädigerweise immer noch im gebührenunterfinanzierten ZDF kredenzt. Luja.

Betr.: #AudiCup2015 – Weitere Fragen an das @ZDF

Das Antwortschreiben des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) auf das im vorherigen Blogbeitrag veröffentlichte Fax hat weitere Fragen aufgeworfen. Dieses mal wurde Herr Hagedorn von der Abteilung „Presse und Information“ des ZDF direkt per E-Mail (Zukunft!) angeschrieben:

1. Wie gestaltet sich das Vertrags-Verhältnis mit -Partner Bayern München?

2. Ist die „Respektierung“ eines nicht der Rechtschreibung entsprechenden Produktnamens demnach wichtiger als das journalistische Selbstbewusstsein des größten TV-Senders der Republik?

3. Wieso muss dieser Name überhaupt genannt werden (die ARD etwa verzichtet in ihren Fernseh- und Radioprogrammen bisweilen bewusst auf die Erwähnung von nach Sponsoren benannten Stadien bzw. wählt eine neutrale Bezeichnung wie „Arena in München“)?

4. Bayern München ist der einzige deutsche Fußballclub, dessen Freundschaftsspiele Ihr Sender wiederholt live überträgt (bitte korrigieren Sie mich, falls ich da falsch liege). Zementieren bzw. vergrößern Sie damit – sowohl nach marktwirtschaftlichen als auch aufmerksamkeitsökonomischen Gesichtspunkten – nicht die sportliche und finanzielle Vormachtstellung dieses Wettbewerbsteilnehmers?

5. Wie beurteilen Sie die Ausgewogenheit Ihrer Sportberichterstattung unter der Prämisse „Fußball & Wintersport vs. alle anderen Sportarten“?

Außerdem erlaube ich mir die noch nicht beantwortete Frage aus dem Ausgangsfax zu wiederholen:

„Wieso tangiert bzw. verletzt die an vielen Stellen (z.B. in der Programmankündigung, Videotext, usw.) von Ihnen publizierte sowie mehrfach in der Live-Übertragung erwähnte Automarke nicht das Werbeverbot nach 20 Uhr?“

Eine etwaige Antwort wird wie gehabt an dieser Stelle unkommentiert veröffentlicht.

+++ Update – 7. August 2015: Das Zweite Deutsche Fernsehen hat heute erneut auf meine Nachfragen geantwortet. +++

1. Bei dem Erwerb der Übertragungsrechte handelt es sich um einen im Bereich der Sportrechte üblichen Vorgang.

2. Den Namen der jeweiligen sportlichen Veranstaltung zu verwenden, entspricht den üblichen Gepflogenheiten – siehe UEFA Champions League oder FIFA Weltmeisterschaft. Das ZDF berichtet von Sportveranstaltungen und nennt folglich auch die offiziellen Titel dieser Veranstaltungen.

3. Auch das ZDF nutzt bei der Nennung der Stadien Varianten wie Arena in München – das ist aber etwas anderes als der offizielle Titel einer sportlichen Veranstaltung.

4. Dass die Partie des Champions-League-Siegers von 2013 und des Champions-League-Siegers von 2014 zum Start in die neue Saison die Zuschauer fasziniert, hat am Mittwochabend das Turnierfinale belegt: 6,32 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel Bayern München – Real Madrid live im ZDF, bei einem Marktanteil von 24,6 Prozent.

5. Die Ausgewogenheit in der Sportberichterstattung ist gegeben. So berichten wir derzeit in Absprache und Wechsel mit der ARD live von den Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan; daran schließt sich die Berichterstattung von der Leichtathletik-WM in Peking an.

Zu der laut Ihrer Mail unten für Sie offen gebliebenen Zusatzfrage:

Bei der Nennung offizieller Veranstaltungstitel handelt es sich nicht um Werbung im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages bzw. der ZDF-Werberichtlinien. Das ZDF berichtet von Sportveranstaltungen und nennt folglich auch die offiziellen Titel dieser Veranstaltungen. Auf den Titel von Sportveranstaltungen hat das ZDF keinen Einfluss, ebenso wenig wie auf den Namen teilnehmender Mannschaften (z.B. Bayer Leverkusen). Die Nennung ist redaktionell veranlasst und stellt schon deshalb keine Werbung im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages dar.

Betr.: #AudiCup2015 – Fragen an das @ZDF

Diese Fragen gingen soeben per Fax an die Pressestelle des ZDF raus:

1. Erhält das ZDF von Turniersponsor Audi finanzielle Unterstützung für die Übertragung?

2. a) Falls ja: Wie stellt sich diese dar?

b) Falls nein: Wieso übernehmen Sie die Bezeichnung „Audi Cup“ ohne Bindestrich in Ihre Berichterstattung? Sollten Markennamen, die nicht den Rechtschreibungs-Regeln der deutschen Standardsprache entsprechen, von einer Anstalt des öffentlichen Rechts nach journalistischen Maßstäben korrigiert (Beispiel: „Iphone“ statt „iPhone“) werden?

3. Wieso tangiert bzw. verletzt die an vielen Stellen (z.B. in der Programmankündigung, Videotext, usw.) von Ihnen publizierte sowie mehrfach in der Live-Übertragung erwähnte Automarke nicht das Werbeverbot nach 20 Uhr?

4. Wie bewerten Sie den sportlichen Wert derartiger Freundschaftsspiele?

5. Wie rechtfertigt dieser eine Live-Übertragung zur so genannten Prime-Time in einem gebührenfinanzierten Medium?

Falls ich eine Antwort erhalte (wovon wir natürlich schwer ausgehen), wird sie an dieser Stelle unkommentiert veröffentlicht.

+++ Update – 5. August 2015: Das Zweite Deutsche Fernsehen hat heute Nachmittag auf mein Fax geantwortet. +++

Das ZDF erhält von Audi keine finanzielle Unterstützung. Vertragspartner für den Audi Cup ist im übrigen Bayern München.

„Audi Cup“ ist der offizielle Titel der Veranstaltung. Dies wird vom ZDF respektiert und die Veranstaltung deshalb auch mit ihrem Namen im Programm so benannt.

Beim Audi Cup handelt es sich um den letzten Test von Bayern München vor Beginn der neuen Saison. Das Turnier ist hochkarätig besetzt und trifft deshalb auch auf sehr hohes Zuschauer-Interesse, wie bereits die Einschaltquoten am gestrigen Abend bewiesen haben. Die Live-Übertragung des Spiels Bayern München – AC Mailand sahen 5,90 Millionen Zuschauer, bei einem Marktanteil von 21,6 Prozent.

20 Jahr, Ballaballa, so stand sie vor mir

Man hat gerade Abi gemacht, studiert, langweilt sich in der Berufsschule oder steckt mitten im Zivildienst. Dabei ist es eher wumpe, ob man währenddessen nun 19, 20 oder 21 Jahre alt ist.

„Weißt Du noch, damals, als ich monatelang Panik vor meinem Zwanzigsten hatte und es am Ende doch nicht so schlimm war?“, ist ein Satz, der so oder so ähnlich in der der Geschichte der Menschheit noch nie gefallen sein dürfte.

Ja, der zweite ist im Leben eines Menschen der vermutlich vernachlässigbarste aller runden Geburtstage. Und auch Institutionen, Firmen oder Vereinen ist die Überschreitung dieser Altersschwelle in aller Regel keine Jubiläumsfeier wert.

Lobenswert, dass die ZDF-Männer Horst Vetten und Michael Palme 1983 auf dieses ungeschriebene Gesetz gepfiffen und unserer Eliteliga mit „Ballaballa – Betrachtungen zu 20 Jahren Fußball-Bundesliga“ eine sublim betitelte Retrospektive spendiert haben (Ton bessert sich nach einigen Augenblicken).

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Otto und Töppi: Zurück in die Zukunft?

König Otto ist zurück! Und neben all den nahe liegenden und berechtigten Scherzchen stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob sich nun auch sein langjähriger Hofberichterstatter zu einem Comeback hinreißen lässt. Klar, um seinen Sohn wollte er sich kümmern. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein Vollblutreporter wie Rolf Töpperwien mit dem grauen Familienalltag in Osterode zufrieden gibt, während in Berlin auf dem kleinen Finger gepfiffen wird.

Und was ist mit Otto Rehhagel selbst? Wie wird der als wertkonservativ und autoritär geltende Trainer mit einer Bundesliga zurechtkommen, in der so mancher 23-Jährige – noch dazu unverheiratet – bereits als Routinier durchgeht? Wie mit einem Medienkarussell, das seit seinem Rauswurf in Kaiserslautern vor elfeinhalb Jahren noch einmal kräftig an Schwung zugelegt hat?

„Es dauert nicht mehr lange“, wird er vielleicht befürchten, „dann behelligen mich diese Aasgeier vom Fernsehen noch bei laufendem Spiel auf der Trainerbank“. Etwa so wie in dieser schaurig-kühnen Zukunftsvision des ZDF aus der guten alten Zeit (1979).

Ralf Rangnick: Out Of The Blues

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Osram. Wer ist eigentlich auf diesen Spitznamen für Jupp Heynckes gekommen (rhetorische Frage; Wolfram Wuttke soll es gewesen sein, ich weiß)? Der würde doch für seinen ehemaligen Anwalt viel besser passen. Die hoeneßsche Glatze schien in sämtlichen Nuancen des roten Farbspektrums zu glänzen. Vielleicht lag es auch nur an der geschätzten Maß Schweiß, die im gleißenden Licht der ZDF-Scheinwerfer gerade ihren Aggregatzustand änderte.

Dabei hatte es sich so gut angelassen, gestern im Aktuellen Sportstudio. Statt des im deutschen Fernsehen üblichen Experten-Inzest präsentierte KMH mit Diplom-Psychologe Christian Nawrath einen ausgewiesenen Fachmann für die Psyche von Bundesliga-Trainern. Doch dann kam der unsägliche Auftritt des bayrisch-schwäbischen Empörungsmaschine. Außen rot, innen pechschwarz, Puls auf 180.

Verflucht sei Konrad Zuse

Das Internet. Verantwortlich für alles, was Ulrich U. Heoneß nicht versteht. Das Internet ist/war also schuld, generell unsere ständige Erreichbarkeit. Am Burnout-Syndrom von Ottmar Hitzfeld, an Sebastian Deislers Depressionen, an den aktuellen Problemen von Ralf Rangnick und auch vergleichbaren Erkrankungen von Normalsterblichen „in den Firmen“.

„Das alberne Handy, den Eipätt, den Computer“ einfach mal ausschalten und versuchen „ein normaleres Leben zu führen“: Ulrich Hoeneß‘ Erfolgsrezept für ein glücklicheres Dasein. Es verwundert, dass die Lochkarte nicht auch noch ihr Fett weg bekam.

Eigentlich wollte ich nichts zu Ralf Rangnicks Rücktritt schreiben. Doch so einen fahrlässigen Umgang mit diesem ernsten Thema kann ich einfach nicht kommentarlos hinnehmen.

Wie kommt man – ganz allgemein – eigentlich auf die Idee, Menschen, die in einem bestimmten Bereich (hier: Manager eines Bundesligavereins) ohne Zweifel sehr erfolgreich waren, vor einem Millionenpublikum bei sämtlichen gesellschaftlichen Debatten zu Wort kommen zu lassen? Und wieso billigt man ihnen dabei sogar Expertenstatus zu?

Wie – im diesem speziellen Fall – in Gottes Namen kommt man auf die Idee, Ulrich Hoeneß zu psychischen Problemen zu befragen, die in vielen Fällen mit Selbstzweifeln und Versagensängsten korrelieren? Einen Mann, der in rund 30 Jahren als Bayern-Manager und -Präsident ungefähr nie den Eindruck erweckt hat, an sich und seinen ganz eigenen Wahrheiten zu zweifeln. Einen Mann, der, angesprochen auf Ribérys Stelldichein mit einer minderjährigen Edel-Hure, einem verdutzten Journalisten brüllend die Gegenfrage stellte, ob er sich denn im Puff immer den Ausweis der Prostituierten zeigen lassen würde.

Reaktionär, sich auch ohne Argumente stets im Recht fühlend, die vermeintliche Doppelmoral kritischer Fragen mit unverschämten Unterstellungen aufzeigen wollend – all das zeichnet ihn aus, diesen Edmund Stoiber für Beine. Noch einmal: So jemand soll irgendetwas Gehaltvolles zu derart komplexen Krankheiten zu sagen haben, die (vermeintlich) eher sensible, sich selbst reflektierende Menschen heimsuchen?

Prost

Es sind nicht das alberne Handy, der Eipätt oder der Computer, die – da möchte ich ausnahmsweise zustimmen – den zunehmenden Druck auf jeden Einzelnen verursachen.

Es ist vielmehr dieser Cocktail aus einer weit verbreiteten Stammtischmentalität, die den Arbeitslosen und nicht die Arbeitslosigkeit als Grundübel begreift, dem deutschen Volkssport „nach oben buckeln und nach unten treten“, sozialer Ungerechtigkeit, prekären Vollzeitarbeitsverhältnissen, Vitamin B > Fachwissen, der Hauspostille mit den vier Buchstaben, unbezahlten Praktika oder der Markthörigkeit unserer Regierungsmarionetten, der nicht nur mir übel aufstößt. Der verunsichert und letzten Endes Ängste, Existenzsorgen und Druck erzeugt.

 

Schnitt. Lieber Ralf Rangnick, Sie werden diesen Text vermutlich nie lesen. Dennoch möchte ich Ihnen gute Besserung wünschen. Und vielleicht sieht man sich in manchen Fällen ja auch dreimal im Leben.

Mona Lisa goes schwul

Wann immer eine Sau namens „Homosexuelle Fußballprofis“ durchs Mediendorf getrieben wird, ist Marcus Urban nicht weit. Und damit auch der bzw. die Blödeste kapiert, was den heute als Kommunikations-Berater und Künstler tätigen Thüringer als Fachmann auf dem Gebiet der Schwule-Fußballer-Forschung qualifiziert, greifen die Filmemacher vom TV-Magazin Mona Lisa (ML) in einem Beitrag über „Das letzte Tabu“ (Link zur ZDF-Mediathek) ganz tief in die Antexter-Trickkiste.

Zunächst ist Urban – im Hochsommer – mit einem pinkfarbenen Schal (schwuhuuul!) zu sehen, einige Sekunden später trägt er ein Fußballtrikot mit „Hamburg“-Aufdruck (Fußball-Asi!) und daddelt unmotiviert auf einem Sportplatz herum.

Der Holzhammer wirkt beim bräsigen ZDF-Publikum offenbar immer noch am besten. Etwas komisch ist nur, dass der obligatorische Experte Urban nie professionell, sondern nur in der DDR-Nachwuchsoberliga Fußball gespielt hat und dennoch per Bauchbinde als „Ex-Fußballprofi“ angekündigt wird.

Das ist ungefähr so, als würde man den berüchtigten Münchner „Klatschreporter“ Michael Graeter als Fachmann für „Fans“ und „Fußballspieler“ bezeichnen, nur weil man diesen mit der Kamera in der Fußgängerzone beim etwas verwirrt anmutenden Durchblättern einer Ausgabe der „Sport-Bild“ erwischt hat.

Und auf so eine bescheuerte Idee käme ja nun wirklich niemand, oder?

Leider doch. Und was Graeter zu Fans und Spielern, zu Killern und Schwestern, zu Terminatoren und Ticketverkäufen zu sagen hat, schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. Geradezu geschäft… wait for it… schädigend. Überzeugen Sie Sich selbst:

Abmoderiert wird dieser Beitrag von ML-Frontfrau Barbara Hahlweg übrigens mit dem süffisanten Hinweis, dass Fußball-Promis wie Klopp oder Beckenbauer (und andere) eine Sache gemeinsam hätten:

Sie alle hatten Besseres zu tun, als sich zu diesem Thema zu äußern.

Man kann es ihnen wirklich nicht verübeln.

Gedanken zum 138. Pflichtspiel-Derby

DFL-Supercup. Eigentlich ein viel zu bescheidener Name für diesen phantastischen Wettbewerb. Sat 1 hätte sich als übertragender Sender wohl für „Goldene Wanderhure“ oder ähnliches ausgesprochen. Powered by Emotion. Vielleicht also ganz gut, dass das 138. Derby ab 20.15 Uhr live in Ihrem Zett-De-Eff zu sehen ist.

Netter Fun-Fact: Das letzte nicht in der Bundesliga ausgetragene Pflichtspiel-Duell fand vor fast auf den Tag genau zehn Jahren statt. Schalke behielt im Liga-Pokal genannten Vorgängerwettbewerb mit 2:1 die Oberhand. Damals hatten allerdings die Unaussprechlichen (hier „Sieger Spiel 1“ genannt) Heimrecht:

 

Biertischmaschine

Eine Szenerie wie aus der bizarrsten Passage eines David-Lynch-Drehbuchs – oder einfach 80s as 80s can be:

Pressekonferenz. Im schwülen Pitralon-Ambiente, tief unten in den Katakomben des Ludwigshafener Südweststadions, wurde eine Männerfreundschaft auf eine ganz harte Probe gestellt. Rolf Töpperwien zitierte im Anschluss an Waldhof vs. Bayern das Fußball-Fachmagazin „Hörzu“, wonach Udo Lattek seinen Trainerkollegen Klaus Schlappner als „Biertischmaschine“ bezeichnet haben soll. Natürlich stilecht vom Bierdeckel vorgelesen.

Wo heute Flaschen allseits bekannter Softdrinkhersteller um die Aufmerksamkeit der Kameralinsen gieren, warteten 1986 noch belegte Brötchen ohne Sponsorenaufdruck darauf, ganz profan verzehrt zu werden. Das Wurstmassiv leistete allerdings auch als Versteck veritable Dienste. Gut für Schlappi, damals längst wieder auf demokratischem Boden weilend, der unmittelbar nach Töppis verbalem Leberhaken einen äußerst bemitleidenswerten Eindruck erweckte. Als ob ihm jener – Boden – gerade unter den Füßen weggezogen und er – Schlappi – auf direktem Weg in den Limbus geschickt worden wäre.

Doch nachdem sich alles als „glatte Lüge“ (Udo) herausgestellt hatte, normalisierten sich die Gesichtszüge aller Beteiligten und auch die Brötchen konnten, vermutlich, ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden.

Schön, dass das Internetz solche Perlen für die Nachwelt konserviert (Link zur ZDF-Mediathek). Wie denn nun so eine ominöse Biertischmaschine tatsächlich ausschaut, darüber kann allerdings selbst die ansonsten nahezu allwissende Google-Bildersuche keinen Aufschluss erbringen.