Kaiserlicher Protest

Dass die Kaiser Chiefs eine gewisse Affinität zum Fußball besitzen, ist nicht schwer zu erraten. Den Bandnamen hat sich der „Fünfer“ (Musikexpress) aus Leeds schließlich in leicht abgewandelter Form vom elffachen südafrikanischen Meister aus Soweto geborgt.

Einige Bandmitglieder sind zudem Fans von und Dauerkarteninhaber bei Leeds United und in dieser Eigenschaft momentan einigermaßen erbost über Chairman Ken Bates. Seit dem Rauswurf von Cheftrainer Simon Grayson Anfang Februar fordern die „Indie-Rocker“ (Exclusiv – Das Starmagazin) auf Konzerten mit eindeutigen Mitteilungen den Rücktritt des flamboyanten Präsidenten.… […] WEITERLESEN

DFB stellt Verfahren gegen „Mitarbeiter“ von 1899 Hoffenheim völlig zurecht ein

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts das Ermittlungsverfahren eingestellt, das gegen einen Angestellten des Vereins 1899 Hoffenheim nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 13. August 2011 eingeleitet worden war.

Eine logische, eine richtige Entscheidung. Schließlich legt doch Punkt 14 der Stadionordung der Hoffenheimer Rhein-Neckar-Arena eindeutig fest:

Verbote

[…]

– mechanische und elektrisch betriebene Lärminstrumente – der Betreiber behält sich Ausnahmen vor

Tja, so einfach ist man aus dem Schneider.… […] WEITERLESEN

Sonntagsschuss: Flo und Rüde grüßen Peter

Die Sportfreunde Stiller gehören zwar nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbands, für diese Art der Frotzelei unter prominenten Fußballfans kann ich mich aber durchaus begeistern:

Plakat Sportfreunde Stiller

Gegrüßt hatte der blaue Teil der Kapelle übrigens 2005, als 1860 für eine – und vermutlich auch letzte – Saison ins Grünwalder Stadion zurückgekehrt war.

Irgendwas mit Barrios

Was mich an twitter manchmal stört? Der geradezu penetrante Hang zur Klugscheißerei vieler User (wobei ich mich da prinzipiell nicht ausnehmen möchte). Gestern besonders unschön zu sehen. Der Wechsel von Mohamed Zidan von Dortmund nach Mainz wird bekannt, und statt einfach nur diese Information weiterzugeben, versucht sich der gemeine Fußball-Twitterer an einer tiefer gehenden Interpretation dieses eigentlich schnöden Vorganges:

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Geierpelle

Normalerweise hat dieses Blog nicht den Anspruch, auf die Videos zu verweisen, die auch sonst überall abgefeiert werden. Zu besonderen Ereignissen machen wir aber gerne eine Ausnahme. Thierry Henry ist zurück! Kam, sah und machte dann genau das, für das man ihm bereits zu Lebzeiten ein Denkmal in Nord-London errichtet hat. Der Rest ist Gänsehaut.

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Boy from Brazil

Es ist im Prinzip nichts Außergewöhnliches, dass Fans ihren Verein publizistisch begleiten. Diese Behauptung ist allerdings kompletter Unsinn, wenn dies über die Dauer von über einem Jahrzehnt passiert und das Geschriebene sich stets kritisch, humorvoll, distanziert und leidenschaftlich zugleich präsentiert. Das mit den Prinzipien ist ja auch immer so eine Sache.

Seit 1999 berichtete der preisgekrönte Blog Boy from Brazil über die zahlreichen Aufs und noch zahlreicheren Abs von Bradford City. Very british, very lesenswert. Doch damit ist es jetzt – hoffentlich vorerst – vorbei.… […] WEITERLESEN

Aktion Libero

Aktion Libero

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig:
Wir sind gegen Homophobie.[…] WEITERLESEN

Stöckchen-Versuch: Mein Lieblingsstück

Mein absolutes Lieblingsstück ist ein Schild aus dem Düsseldorfer Rheinstadion. Bis zum letzten Spiel im Frühjahr 2002 wies es maximal 17 Zuschauern pro Heimspiel zuverlässig den Weg. Zu Reihe 19, Plätze 18 bis 34.

Heute erfüllt das gute Stück nur noch eine repräsentative Aufgabe: Es verschönert die miefige Arbeitsecke den Newsdesk der Stadioncheck-Redaktion. Und so sieht das dann aus:

Warum? Weil es ein Originalstück ist, das nichts gekostet hat und genau deshalb einen großen Wert besitzt. Weil so etwas nicht jeder hat. Weil es mich an ein Ereignis erinnert, an dem ich teilgenommen habe.… […] WEITERLESEN