Ohne Ö fehlt Dir was

Die korrekte Aussprache von Spielernamen ist eine, die richtige Schreibweise nach landestypischem Alphabet eine andere Sache. (Bislang) vom Verfasser dieser Zeilen praktizierte Lösung: Für Blogartikel oder ähnliches wird penibel gecopyt und gepastet, bei Texteingabe per Smartphone – womit in der Regel Tweets gemeint sind – wird frei Schnauze mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Buchstaben des deutschen Alphabetes transkribiert. Kolašinac vs. Kolasinac, ihr habt es verstanden.

Einen etwas anderen Weg geht man beim britischen Guardian, wie die Antwort auf eine etwas nassforsche Leseranfrage bezüglich des Umlautes im Nachnamen eines jüngst nach London gewechselten Gelsenkircheners beweist:

We just never use accents on capital letters. We never have done. We probably will soon but it’s not our call. They will have to summon the style supremo to deliberate and give us the benefit of his Solomonesque wisdom

Sätze, die beim Interview garantiert genau so gefallen sind

Soap-Sternchen Marko Marin über sein Vorbild Dejan Savicevic:

Er war ein großer Fußballer, aber dass er über ein beeindruckendes Repertoire an Schimpfwörtern verfügt, hat damit überhaupt nichts zu tun.

Apropos Wortschatz: Transkription ist dann wohl die serbische Vokabel für Glattbügeln.