Quo vadis, Stadion am Zoo?

In seiner fast 100-jährigen Geschichte war das Wuppertaler Stadion am Zoo einem steten Wandel unterzogen. Derzeit laufen Planungen für eine weitere Umbauphase, die unter anderem eine futuristisch anmutende Neugestaltung der Gegengeraden vorsieht. Wie realistisch diese Zukunftsvisionen angesichts der momentanen Finanzproblemen des Regionalligisten sind? Anderes Thema. Dieses Video zeichnet dereinst den Weg des früheren Radsport-Mekkas zu seiner momentanen Daseinsform als reines Fußball-Stadion nach – unter anderem mit vielen spektakulären Luftaufnahmen.

Die endlose Radsport-Krise

3. Liga – 09/10
Wuppertaler SV – SSV Jahn Regensburg
2:2 (1:1)

29.07.09, Stadion am Zoo (Wuppertal)
4.870 Zuschauer (ca. 40 Gäste)

Bei meiner letzten Stippvisite am Zoo vor über sieben Jahren erinnerten die damals hinter den Toren existenten Steilkurven noch deutlich an die velosportive Vergangenheit der traditionsreichen Arena. In seiner jetzigen Form, mit den beiden an selber Stelle neugeschaffenen Tribünen, präsentiert sich das Wuppertaler Stadion der Drittklassigkeit gleichwohl mehr als gewachsen. Die Gegengerade ist somit das letzte noch verbliebene Kuriosum. Ein Umbau dürfte aber wohl erst nach einem Aufstieg in die 2. Bundesliga ein Thema werden. Und der ist, nicht nur aus finanziellen Gründen, so schnell nicht in Sicht.

Zwar kann der WSV zweimal in Führung gehen, muss dann aber jeweils den etwas unglücklichen Ausgleich hinnehmen. Hauptverantwortlich dafür  sind eklatante (wird dieses Wörtchen eigentlich auch außerhalb von Fußball-Kontexten verwendet?) Schwächen bei Standardsituationen. Wer aber ernsthaft drei Euro für einen Plastikbecher mit abgestandenem Mineralwasser verlangt, hat den Sieg dann auch einfach nicht verdient. Irgendwie.

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