Eine Arena mit Esprit

Statt als flugzeughangarähnliches Etwas könnte sich das ehemalige Düsseldorfer Rheinstadion heute auch als zeitgemäße Leichtathletikarena präsentieren. Wenn, ja wenn diese Machbarkeitsstudie von 1998 eines Krefelder Architekturbüros in die Realität umgesetzt worden wäre. Die „vorhandene charakteristische Pylonstruktur“, die dem Rheinstadion „etwas Majestätisches“ verlieh, hätte so erhalten werden können.

Neben ästhetischen gibt es natürlich auch ganz praktische Gründe, die für den Verbleib der Laufbahn sprächen. Platzsturm-Witze bitte im Bedarfsfall selbstständig bei twitter nachlesen.

Die Sogenannten

Disclaimer: Dieser Text stammt aus der Feder eines Fußballfans, der Hertha BSC in etwa so viele Sympathien entgegenbringt wie einer hartnäckigen Grippe, Rosinen oder dem Deutschland aus „Deutschland sucht den Superstar“.

Es wurde viel gesagt und geschrieben, über die rund 100 Hertha-Anhänger, die gestern unerlaubt den Innenraum des Olympiastadions betreten haben. Ja, diese Reaktion mag zu weit gegangen sein. Vielleicht wurde dadurch dem Verein geschadet und ganz sicher wird der Platzsturm noch Konsequenzen nach sich ziehen. Doch eins, das sind diese Menschen ganz bestimmt nicht: Sogenannte „Fans“.

Ein großes Online-Lexikon definiert den Fan-Begriff jedenfalls folgendermaßen:

Ein Fan [fɛn] (englisch fan [fæn], von fanatic „Fanatiker“) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem […] Fanobjekt hat […]

Richtig gelesen, Fanatiker. Wird also höchste Zeit, dass sich diese sogenannten „Journalisten“ neue Gemeinplätze einfallen lassen.