No jokes with trains

Bei der Planung von PR-Aktivitäten immer im Hinterkopf behalten: Es sind diese kleinen Fehler, Pannen und Unzulänglichkeiten, die einem Unternehmen so etwas wie menschliche Züge verleihen. Da passt es wie Faust auf Eimer, dass die Deutsche Bahn eine prominente Vertreterin des schwachen Geschlechts bei ihren, nun ja, zweitklassigen Fußballbemühungen begleitet.

Neben Tante Hertha unterstützt der sympathische Hochleistungskonzern allerdings auch die deutsche Frauennationalelf respektive die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011™ auf finanzielle Art und Weise. Als „nationaler Förderer“, wie es im verquasten Fifa-Sprech offiziell heißt.

Einfach nur mit Geld um sich zu werfen wäre aber irgendwie auch ein wenig langweilig, und so wird regelmäßig im monatlich erscheinenden Kundenmagazin „Mobil“ über das sich mit total angesagten Siebenmeilenstiefelchen in Wildlederoptik nähernde Event berichtet. In der aktuellen Ausgabe haben die Kommunikationsstrategen der Bahn nun offensichtlich den Höhepunkt ihrer kreativen Schaffenskraft erreicht:

 

Quelle: "Mobil", Nr. 03 2011, Seite 62

 

Naja, naja. Zumindest 4. und 6. würde ich aber vehement widersprechen wollen. Sonst noch jemand?