EM 2021: Stadien & Spielplan | UEFA Euro 2020

Stadien

Wembley Stadium, London (England)
3 Vorrundenspiele (Gruppe D), 2 Achtelfinals, beide Halbfinals, Finale

Krestowski-Stadion, St. Petersburg (Russland)
6 Vorrundenspiele (Gruppe B und E), 1 Viertelfinale

Olympiastadion Baku (Aserbaidschan)
3 Vorrundenspiele (Gruppe A), 1 Viertelfinale

Allianz-Arena, München (Deutschland)
3 Vorrundenspiele (Gruppe F), 1 Viertelfinale

Stadio Olimpico, Rom (Italien)
3 Vorrundenspiele (Gruppe A), 1 Viertelfinale

Hampden Park, Glasgow (Schottland),
3 Vorrundenspiele (Gruppe D), 1 Achtelfinale

Parken Stadium, Kopenhagen (Dänemark)
3 Vorrundenspiele (Gruppe B), 1 Achtelfinale

Olympiastadion Sevilla (Spanien)
3 Vorrundenspiele (Gruppe E), 1 Achtelfinale

Johan Cruijff ArenA, Amsterdam (Niederlande)
3 Vorrundenspiele (Gruppe C), 1 Achtelfinale

Puskas Arena, Budapest (Ungarn)
3 Vorrundenspiele (Gruppe F), 1 Achtelfinale

Nationalstadion Bukarest (Rumänien),
3 Vorrundenspiele (Gruppe C), 1 Achtelfinale

Spielplan

Gruppenphase

Freitag, 11. Juni 2021
21 Uhr | Gruppe A: Türkei – Italien (Rom)

Samstag, 12. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe A: Wales – Schweiz (Baku)
18 Uhr | Gruppe B: Dänemark – Finnland (Kopenhagen)
21 Uhr | Gruppe B: Belgien – Russland (St. Petersburg)

Sonntag, 13. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe D: England – Kroatien (London)
18 Uhr | Gruppe C: Österreich – Nordmazedonien (Bukarest)
21 Uhr | Gruppe C: Niederlande – Ukraine (Amsterdam)

Montag, 14 Juni 2021
15 Uhr | Gruppe D: Schottland – Tschechien (Glasgow)
18 Uhr | Gruppe E: Polen – Slowakei (St. Petersburg)
21 Uhr | Gruppe E: Spanien – Schweden (Sevilla)

Dienstag, 15 Juni 2021
18 Uhr | Gruppe F: Ungarn – Portugal (Budapest)
21 Uhr | Gruppe F: Frankreich – Deutschland (München)

Mittwoch, 16. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe B: Finnland – Russland (St. Petersburg)
18 Uhr | Gruppe A: Türkei – Wales (Baku)
21 Uhr | Gruppe A: Italien – Schweiz (Rom)

Donnerstag, 17. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe C: Ukraine – Nordmazedonien (Bukarest)
18 Uhr | Gruppe B: Dänemark – Belgien (Kopenhagen)
21 Uhr | Gruppe C: Niederlande – Österreich (Amsterdam)

Freitag, 18. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe E: Schweden – Slowakei (St. Petersburg)
18 Uhr | Gruppe D: Kroatien – Tschechien (Glasgow)
21 Uhr | Gruppe D: England – Schottland (London)

Samstag, 19. Juni 2021
15 Uhr | Gruppe F: Ungarn – Frankreich (Budapest)
18 Uhr | Gruppe F: Portugal – Deutschland (München)
21 Uhr | Gruppe E: Spanien – Polen (Sevilla)

Sonntag, 20. Juni 2021
18 Uhr | Gruppe A: Italien – Wales (Rom)
18 Uhr | Gruppe A: Schweiz – Türkei (Baku)

Montag, 21. Juni 2021
18 Uhr | Gruppe C: Nordmazedonien – Niederlande (Amsterdam)
18 Uhr | Gruppe C: Ukraine – Österreich (Bukarest)

21 Uhr | Gruppe B: Finnland – Belgien (St. Petersburg)
21 Uhr | Gruppe B: Russland – Dänemark (Kopenhagen)

Dienstag, 22. Juni 2021
Gruppe D: Tschechien – England (21 Uhr in London)
Gruppe D: Kroatien – Schottland (21 Uhr in Glasgow)

Mittwoch, 23. Juni 2021
18 Uhr | Gruppe E: Slowakei – Spanien (Sevilla)
18 Uhr | Gruppe E: Schweden – Polen (St. Petersburg)

21 Uhr | Gruppe F: Deutschland – Ungarn (München)
21 Uhr | Gruppe F: Portugal – Frankreich (Budapest)

K.O.-Runde

Achtelfinale:
Samstag, 26. Juni 2021
Spiel 1: Zweiter Gruppe A – Zweiter Gruppe B (18 Uhr in Amsterdam)
Spiel 2: Erster Gruppe A – Zweiter Gruppe C (21 Uhr in London)

Sonntag, 27. Juni 2021
Spiel 3: Erster Gruppe C – Dritter Gruppe D/E/F (18 Uhr in Budapest)
Spiel 4: Erster Gruppe B – Dritter Gruppe A/D/E/F (21 Uhr in Sevilla)

Montag, 28. Juni 2021
Spiel 5: Zweiter Gruppe D – Zweiter Gruppe E (18 Uhr in Kopenhagen)
Spiel 6: Erster Gruppe F – Dritter Gruppe A/B/C (21 Uhr in Bukarest)

Dienstag, 29. Juni 2021
Spiel 7: Erster Gruppe D – Zweiter Gruppe F (18 Uhr in London)
Spiel 8: Erster Gruppe E – Dritter Gruppe A/B/C/D (21 Uhr in Glasgow)

Viertelfinale:
Freitag, 02. Juli 2021
VF1: Sieger Spiel 6 – Sieger Spiel 5 (18 Uhr in St. Petersburg)
VF2: Sieger Spiel 4 – Sieger Spiel 2 (21 Uhr in München)

Samstag, 03. Juli 2021
VF3: Sieger Spiel 3 – Sieger Spiel 1 (18 Uhr in Baku)
VF4: Sieger Spiel 8 – Sieger Spiel 7 (21 Uhr in Rom)

Halbfinale:
Dienstag, 06. Juli 2021
HF1: Sieger VF2 – Sieger VF1 (21 Uhr in London)

Mittwoch, 07. Juli 2021
HF2: Sieger VF4 – Sieger VF3 (21 Uhr in London)

Finale:
Sonntag, 11. Juli 2021
Sieger HF1 – Sieger HF2 (21 Uhr in London)

EM 2012: Analogblog Finale Spanien – Italien 4:0

EM 2012: Analogblog Spanien – Italien 1:1

Getafe und der suizidgefährdete Koala

Ein Zuschauerschnitt von knapp über 11.000 ist für einen Verein in einer der größten Ligen der Welt nicht gerade die, nunja, Welt. Der spanische Erstligist Getafe FC möchte deshalb den Dauerkartenverkauf zur kommenden Saison kräftig ankurbeln. Und was könnte da bessere Verkaufsargumente liefern als ein singender, klavierspielender, manisch-depressiver Koala-Bär mit Selbstmordgedanken?

Auch ohne jede Spanischkenntnisse bin ich geneigt dieses Video ohne zu zögern in die Kategorie „Kranke Scheiße“ einzuordnen:

[via]

Fotos: Estadi Olímpic Lluís Companys, Olympiastadion Barcelona

Estadi Olímpic Lluís Companys, Barcelona
Adresse: Avinguda de l’Estadi 52, 08038 Barcelona, Spanien
Heimatverein: früher RCD Espanyol de Barcelona
Kapazität: 55.000 Sitzplätze
Erbaut: 1929

Das Olympiastadion der Spiele von 1992 diente von 1997 bis 2009 unter dem Namen „Estadio Olímpico de Montjuïc“ als Heimspielstätte von RCD Espanyol. Seit der Erföffnung des neuen Espanyol-Stadions „Estadi Cornellà-El Prat“ gibt es in der Leichtathletik-Arena keinen regelmäßigen Fußballspielbetrieb mehr.

Fotogalerie (Bilder durch Anklicken vergrößern):

Stadion-Porträt (02): Olímpic Feixa Llarga, CE L’Hospitalet de Llobregat

Der Unterschied zwischen den Begriffen Vorort und Stadtteil ist vielen Deutschen offenbar nicht so ganz bewusst. So wird der FC Schalke 04 von gegnerischen Fans gerne als „Gelsenkirchener Verortverein“ verunglimpft, obschon „Gelsenkirchener Stadtteilverein“ die korrekte Betitelung wäre. Vororte zeichnen sich also durch ihre Eigenständigkeit aus und werden, sofern sie Großstädten vorgelagert sind, auch Satellitenstädte genannt.

Wieso ich das erzähle? Weil vor den Toren Barcelonas die mit über 250.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Satellitenstadt Europas liegt. L’Hospitalet de Llobregat belegt damit sogar Rang 14 auf der Liste der größten Städte des Landes und beheimatet natürlich auch einen mehr oder weniger erfolgreichen Fußballclub: CE L’Hospitalet.

Stets unterklassig

Der 1957 durch eine Dreifachfusion entstandene Verein hat es allerdings noch nie in die erste Liga geschafft, vielmehr scheint mit 23 Spielzeiten die Drittklassigkeit der natürliche Lebensraum der „Riberencs“ (Uferbewohner) zu sein. Seine Spielstätte – manch einer mag es bereits geahnt haben – ist somit eindeutig das Interessanteste an diesem Club.

Dabei gestaltet sich bereits die Suche nach dem korrekten Stadionnamen äußerst spannend. Bezeichnungen wie „Estadio Municipal Feixa Llarga“ oder „Estadi de la Feixa Llarga“ lassen sich im Netz finden, am Stadion selbst prangt in in großen Lettern der Name „Estadi de Futbol de L’Hospitalet“. Die gebräuchlichste und auch von uns für diesen Text verwendete Firmierung lautet aber „Olímpic Feixa Llarga“.

Ja, richtig, wir haben es hier mit einem waschechten Olympiastadion zu tun. Während der Spiele 1992 diente es als Hauptaustragungsort des ersten olympischen Baseballturniers. Durch die charakteristische Boomerangform des einzigen zweirangigen Bereichs der Anlage, der der sich zu etwa gleichen Teilen über eine Seiten- und eine Hintertortribüne erstreckt, ist diese Vergangeneheit bis heute zu erahnen.

Neues Jahrtausend, neuer Sport

Erst 1999 wurde die Spielstätte dann in ein Fußballstadion mit einer Kapazität von 6.294 Sitzplätzen umgebaut. Seitdem gehen dort die, wie bereits erwähnt, zumeist drittklassigen Kicker von CELH auf einem 110 m mal 68 m großen Kunstrasenspielfeld ihrer Profession nach. Und sollte sich an der Spielklasse mittelfrisitg etwas im positiven Sinne ändern – Platz für einen Ausbau ist auf jeden Fall genug vorhanden.

Das Stadion ist von Barcelona sehr einfach mit der U-Bahn (Endhaltestelle „Hospital de Bellvitge“) zu erreichen, zudem spielt CE L’Hospitalet häufig um 12 Uhr. Ein Stadionbesuch bietet sich damit vorzüglich als Vorprogramm zu einem Abendspiel von Barca oder Espanyol an. Gefrühstückt sollte man da allerdings schon haben – bei meiner Stippvisite Anfang 2006 gab es an den Kiosken lediglich Bier und Chips zu kaufen.

 

Stadion-Daten:

Olímpic Feixa Llarga, L’Hospitalet de Llobregat
Adresse: Feixa Llarga s/n, 08907 L’Hospitalet, Spanien
Heimatverein: CE L’Hospitalet
Kapazität: 6.294 Sitzplätze
Erbaut: 1992; 1999 Umbau zum Fußballstadion

Fotogalerie:

Sonntagsfoto: Tribuna, Alta!

Das Estadio Teresa Rivero passt einfach perfekt ins Working-Class-Ambiente des Madrider Stadtteils Vallecas. Und ist doch erst seit 1976 die Heimat von Rayo Vallecano. Wer genau hinschaut, kann unter dem Schild einen Blick auf die Skyline der spanischen Hauptstadt erhaschen.

Im Working-Class-Viertel Vallecas ist d

Fotos: Campo de Fútbol de Vallecas, Rayo Vallecano (Madrid)

Campo de Fútbol de Vallecas, Madrid

Adresse: Payaso Fofó, 28018 Madrid, Spanien
Heimatverein: Rayo Vallecano de Madrid
Kapazität: 15.500 Sitzplätze
Erbaut: 1976

Das Stadion wurde 1976 als Nuevo Estadio de Vallecas eröffnet. Von 2004 bis 2011 trug es den Namen der Präsidentin von Rayo Vallecano und Ehefrau des spanischen Unternehmers José María Ruiz Mateos, Teresa Rivero Sánchez-Romate.

Fotogalerie (Bilder durch Anklicken vergrößern):

Zementiert? Zementiert.

Aber glauben Sie mir, bei uns verändert sich täglich etwas. Wir haben heute 102 Mitarbeiter, als ich anfing, hatten wir 22. Wir werden jeden Tag besser, wir sind ein gut aufgestellter Verein. Niemand registriert, dass ihm jemand, wenn er bei der Eintracht anruft, nach dreimaligem Klingeln eine präzise Antwort gibt. Keiner registriert, dass er die Dauerkarte Ende Juli im Briefkasten hat und nicht vier Tage vor Saisonbeginn per Kurier zugestellt bekommt. Wir haben uns auch als Dienstleister verbessert.

Heribert Bruchhagen ist ein gefragter Gesprächspartner, der gerne über seine solide Arbeit als Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG und deren positive Effekte parliert. Nicht ohne sich im gleichen Atemzug noch gerner über Wettbewerbsverzerrung und „zementierte Verhältnisse“ in der Bundesliga auszulassen.

Man könnte das nun als Gezeter eines ostwestfälischen Dickkopfes abtun – oder einfach mal nachrechnen, ob der Mann nicht vielleicht doch recht hat. Denn tatsächlich erreichten in keiner anderen europäischen Top-Liga in den vergangen zehn Spielzeiten so wenig Vereine eine Platzierung unter den ersten sechs wie hierzulande:

Clubs in den Top 6 untersch. Meister
Deutschland 12 5
England 13 3
Spanien 17 3
Italien 14 4
Frankreich 16 4

Es muss toll sein, als Manager in Spanien zu arbeiten. Dort, wo im Schatten der beiden Giganten der Kampf um die Europapokalplätze erstaunlich offen ist. Und besseres Wetter ist ja auch noch. Die Bundesliga zeigt sich hingegen eher als Kuriositätenkabinett: Die meisten unterschiedlichen Titelträger, die wenigsten Top-Teams. Zu denen, zumindest für eine Saison, übrigens auch der SC Freiburg gehörte. Solide gearbeitet wird dort allerdings auch.

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FC Bayern München, VfL Wolfsburg, FC Schalke 04, SV Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Hertha BSC, Borussia Dortmund, Hamburger SV, VfL Bochum, VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg, SC Freiburg