#BILDnotwelcome

Zuletzt aktualisiert: 17.09.2015, 20:03 Uhr

BILDnotwelcome

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Statements von Vereinen

Legende: Teilnahme an Bild-AktionAbsage – keine eindeutige Aussage

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Ortstermin #Fußballkultur: Sané – Déplacer les buts

Lost Places sind cool. Vor sich hin gammelnde Fußballplätze sind cool. Die Schnittmenge aus beiden natürlich der Hammer. Kann man nun noch die Verbindung zu einem bekannten Namen herstellen, wird die Angelegenheit sogar ein Thema für diese Seite.

:: Hollandes Sparzwänge

Im Oktober 2013 verkündete das französische Verteidigungsministerium die Auflösung des 110. Infanterieregiments. Eine hierzulande vernachlässigbare Meldung, wäre jenes nicht als Teil der Deutsch-Französischen Brigade im südbadischen Donaueschingen stationiert gewesen.


Kasernengebiet zwischen Villinger Str., Hindenburgring und Friedhofstr.

Genau 50 Jahre waren die Franzosen für die 22.000-Einwohner-Stadt und die umliegenden Gemeinden ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Und darüber hinaus bei der restlichen Bevölkerung überaus beliebt. Aus und vorbei – die überwiegende Mehrheit der zuletzt rund Tausend Soldaten und Zivilangestellten sagte bereits 2014 zum letzten mal au revoir.

Über die zukünftige Nutzung des Areals wurde bislang nicht endgültig entschieden, die Verantwortlichen geben sich trotz der bevorstehenden Mammutaufgabe aber betont gelassen. Wohnen, Gewerbe, Mischnutzung – vieles scheint möglich. Vergangenen Sommer führte eine Lokalzeitung erstmals eine Gruppe interessierter Bürger über das riesige Gelände mit seinen knapp fünfzig Gebäuden.

Ende Mai 2015 sind noch einige wenige Wohnungen direkt hinter dem Eingangsbereich der Foch-Kaserne bewohnt. Eine Notbesatzung ist damit beschäftigt, die ordnungsgemäße Übergabe und Abtransporte zu organisieren. Dürfen wir hier überhaupt sein? Es gibt keine Wachen mehr, klar. Doch nach wie vor verbieten nicht zu übersehende Schilder bilingual das Betreten des Terrains. Sich einfach nicht erwischen lassen ist vielleicht eine gute Idee.

:: Auf den Punkt kommen

Ach ja, das hier ist ein Fußballblog. Und ein bisschen Promi-Glitzer hatte ich ja auch angedeutet. Gestern Abend hatte einer der – persönliche Meinung – wichtigsten Protagonisten der Bundesliga in der Nachwendezeit einen seinen selten gewordenen Auftritte im deutschen Fernsehen. Live aus seinem ehemaligen Wohnzimmer, in dem gut zwei Stunden später einem seiner Söhne ein Meisterpokal überreicht werden sollte.

Für Schnellmerker: Die Rede ist von Souleymane „Samy“ Sané. Und bevor dieser in Freiburg und noch etwas später in Bochum 6 für Schlagzeilen und vor allem Tore sorgte, leistete er am Rande des Schwarzwalds seinen Militärdienst ab. Als Teil des 110. Infanterieregiments.

Ohne es beweisen zu können: Die ersten Tore auf deutschem Boden dürfte der Mann mit den 51 Bundesligatreffern auf einem denkbar unglamourösen Kasernensportplatz als Mitglied der Kompaniemannschaft erzielt haben. Und diesen Platz gibt es immer noch.

Sogar eine kleine Tribüne ist vorhanden, deren massive Betonstufen ihre besten Tage allerdings hinter und die sich auf der Rückwand austobenden Graffitikünstler hoffentlich noch vor sich haben. Die Laufbahn ist uneben, der Rasen wird nur selten und im unmittelbaren Torbereich gar nicht mehr gemäht. Vor sich hin gammelnde Fußballplätze sind cool.

Genug gelabert – Fotos (zum Vergrößern anklicken):

Tradition? Drauf geschissen

RBS Leipzig ist für die Bundesliga-Rechteverwerter Gefahr und Chance zugleich. Diese Erkenntnis scheint nun auch bei der ARD respektive der Sportschau angekommen zu sein. Bei Sky konnte man das bereits zu Saisonbeginn bezeugen, als das erste Heimspiel der Leipziger mit großem Getöse inszeniert wurde. Über eins muss man sich aber im Klaren sein: Wo immer ein an exklusive Lizenzen gebundenes Produkt wie die Bundesliga vermarktet wird, kann per Definition nicht journalistisch über selbiges darüber berichtet werden. Muss man als Rezipient aber damit rechnen, im Rahmen eines Live-Tickers darüber belehrt zu werden, welche Vereine zurecht am Start sind?

Markenpflege outgesourct

Ja, von Sky kann und muss man das tatsächlich erwarten. 485,7 Millionen Euro pro Saison müssen irgendwie refinanziert werden und mit der Aussicht, dass die Meisterschaft mittelfristig tatsächlich schon regelmäßig an Weihnachten entschieden ist, dürfte das schwer werden. Mit albernen Narrativen wie „Die Liga der Weltmeister“ oder „Der spannendeste Abstiegskampf aller Zeiten!!!“ lässt sich sicher manches kompensieren, aber … der Kunde mag vielleicht etwas blöd sein, jeden Scheiß lässt er sich aber dann doch nicht andrehen.

Mit dem Film- und Serienangebot bröckelt momentan (Netflix und Filesharing sei Dank) zudem ein wesentliches Standbein des aktuellen Geschäftsmodells weg. Dass sich nun der Leipziger Ableger der Energy-Plörre aufmacht, vielleicht schon nächste Saison in der 1. Liga um die vorderen Plätze mitzumischen, dürfte in Unterföhring beinahe schon wie ein Silberstreif am Horizont wirken. Es verwundert also nicht, dass man von Sky keine kritische Einordnung in Sachen RBS erwarten kann. Im Gegenteil. Wenn aber die Abhandlung eines öffentlich-rechtlichen Senders klingt, als habe Dietrich Matteschitz gerade seine Vorzimmerdame zum Diktat gebeten, ist das eine neue Qualität. Ja, sorry, so viel Gebührenkeule muss sein*. Es geht hier aber nicht darum, der ARD oder der Sportschau eine positive Ansicht zu RBS verbieten zu wollen. Die kann gerne geäußert werden – als klar gekennzeichneter Kommentar und Privatmeinung eines Autors. Aber doch nicht eingebettet in einer sportfokussierten Liveberichterstattung.

It’s not the tradition, stupid

Es geht hier auch nicht um das leidige Thema Tradition. Was soll das überhaupt sein? Das Alter eines Vereins? Oder die Dauer, die dieser erstklassig ist? Werden Zeiten in der zweiten Liga wenigstens zur Hälfte angerechnet? Niemand** wird bestreiten, wie sehr etwa der SC Freiburg oder der FSV Mainz 05 in den vergangenen 15 bis 20 Jahren die Bundesliga-Landschaft bereichert haben. Ganz ohne Mäzene oder Investoren in der Hinterhand. Und obwohl erstgenannter Club traditionell und bis Anfang der 80er sogar nur die Nr. 2 der Stadt war. Stillstand ist der Tod und das Klammern an Althergebrachtes nur ein Symptom menschlicher Unfähigkeit, mit Veränderungen umzugehen. Tatsächlich ist das sarkastische Umdrehen des Traditions-Argument der einzige Taschenspielertrick, der den RBS-Apologeten (in diesem Fall einem Mitarbeiter des Haus- und Hofsenders MDR) bleibt:

Man sollte ihnen kein zusätzliches Futter liefern.

 

*Man könnte sich nun auch noch fragen, wieso auf Basis von Zwangsabgaben existierender Rundfunk bei reinen Textangeboten (wie eben einem Ticker) überhaupt in Konkurrenz zu privatwirtschaftlich finanzierte Medien treten muss. Aber das würde zu weit führen.

**Von irgendwelchen Lokalrivalitäten mal abgesehen.

Werner Biskup: In agro veritas

Werner Biskup ist eine dieser “Kultfiguren der Bundesliga”, mit der ich kraft meiner späten Geburt nicht mehr so wirklich in Berührung gekommen bin. Zu seinen Fähigkeiten als Trainer kann ich also wenig sagen. Wohl aber, dass der am 22. Juni verstorbene Biskup meisterhaft mit Trollen umgehen konnte – lange bevor dieser Begriff in einer durch die Netzkultur beeinflussten Bedeutung den Weg in unseren Sprachgebrauch fand. Anekdote?

Anekdote: Irgendwann ist ein Kumpel von mir als Teil einer angeschickerten Truppe von Abiturienten bei einem von Werner Biskup geleiteten Training aufgelaufen. Nach einigen Sprüchen der Preisklasse “Werner, sauf doch einen mit!” oder “Den hätt’ ich auch noch gemacht!” verdonnerte der immer wieder mit Alkoholproblemen kämpfende Übungsleiter die Burschen kurzerhand zum Mittrainieren.

Völlig geschlaucht von einer halben Stunde Fußball unter Profibedingungen haben sich die halbstarken Großmäuler dann kleinlaut verzogen. Großartige Aktion. Werner 1, Pennäler 0.

RIP, Werner Biskup

20 Jahr, Ballaballa, so stand sie vor mir

Man hat gerade Abi gemacht, studiert, langweilt sich in der Berufsschule oder steckt mitten im Zivildienst. Dabei ist es eher wumpe, ob man währenddessen nun 19, 20 oder 21 Jahre alt ist.

„Weißt Du noch, damals, als ich monatelang Panik vor meinem Zwanzigsten hatte und es am Ende doch nicht so schlimm war?“, ist ein Satz, der so oder so ähnlich in der der Geschichte der Menschheit noch nie gefallen sein dürfte.

Ja, der zweite ist im Leben eines Menschen der vermutlich vernachlässigbarste aller runden Geburtstage. Und auch Institutionen, Firmen oder Vereinen ist die Überschreitung dieser Altersschwelle in aller Regel keine Jubiläumsfeier wert.

Lobenswert, dass die ZDF-Männer Horst Vetten und Michael Palme 1983 auf dieses ungeschriebene Gesetz gepfiffen und unserer Eliteliga mit „Ballaballa – Betrachtungen zu 20 Jahren Fußball-Bundesliga“ eine sublim betitelte Retrospektive spendiert haben (Ton bessert sich nach einigen Augenblicken).

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Tourbericht: Wiesbaden & Nürnberg

Endlich mal wieder Zeit für Schalke, endlich mal wieder Zeit für eine Auswärtsfahrt. Nach einigem Hin- und Herüberlegen entschied ich mich, am Freitag vor der königsblauen Stippvisite in Nürnberg noch eine Partie des SV Wehen Wiesbaden mitzunehmen.

Die dortige Fertigbau-Arena habe ich bereits Ende 2007 während eines Zweitligaspiels begutachten dürfen. Durch einen kompletten Festplattencrash – der mich, nebenbei erwähnt, zum Datensicherungsstreber werden ließ – sind allerdings sämtliche Fotos von damals über die Wupper. Von daher „musste“ ich so oder so noch einmal ein Heimspiel des SVWW besuchen.

Die Hinfahrt mit Umstieg in Mainz verlief weitestgehend ereignislos, sieht man einmal von einem völlig euphorisierten Zugführer ab, der die nahende Ankunft in Wiesbaden fast schon ekstatisch zelebrierte. Gerne hätte man den Grund dafür herausgefunden, doch trotz gewohnt pünktlicher Ankunft blieb wenig Zeit für Sightseeing – ab in’s Stadion!

Von der durch Klassizismus und Jugendstil geprägten und gemäß Reiseführer sehr harmonisch wirkenden Innenstadt bekommt man auf dem direkten Weg von Hauptbahnhof zum Stadion leider nichts mit. Dafür läuft, respektive fährt der geneigte Fußballfan an der Zentrale des Statistischen Bundesamtes entlang.

Vielleicht trägt der kühl und technokratisch wirkende Hochhauskomplex eine Mitschuld an Wiesbadens suboptimalem Abschneiden bei „Hessens schönste Städte“. Die Zuschauer der Kultsendereihe des hr wählten ihre Landeshauptstadt jedenfalls nur auf Rang 16. Hinter Käffern wie Bad Orb oder Schlitz. Was wohl unser Lokführer dazu sagen würde?

3. Liga – 2011/2012
SV Wehen Wiesbaden – SpVgg Unterhaching
0:0
10.04.2012, Brita-Arena
2.300 Zuschauer (ca. 20 Gäste)

Tja, was soll man zu solch einem Spiel großartig schreiben? Am besten nur das Nötigste: keine Tore, kaum Chancen, Abstiegskrampf pur, wenig Zuschauer, die, wenn überhaupt vernehmbar, fast ausschließlich zusammengeklautes Liedgut präsentierten. Schnell weg hier.

Die Übernachtungsfrage wurde wie üblich bereits im Vorfeld geklärt und über HRS ein Hotelzimmer gebucht. Die Anforderungen waren klar:

  • zentral gelegen mit guter ÖPNV-Anbindung
  • 24h-Rezeption, da die Anreise erst am späten Abend/in der Nacht erfolgen würde
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • zumindest ordentliche Bewertungen

Die Wahl fiel schlussendlich auf das Hotel Diplomat in Frankfurt, das allen Ansprüchen gerecht werden konnte. Zudem konnte ich von Wiesbaden HBF direkt ohne umzusteigen zu einem S-Bahnhof in unmittelbarer Nähe fahren. Das doch recht kleine, aber saubere Zimmer wurde als absolut ausreichend für eine erholsame Nacht befunden und nach einem Absackerbier gingen im Ostend auch rasch die Lichter aus.

Bevor es am nächsten Morgen weiter gen Nürnberg gehen sollte, stand noch ein kurzer Ausflug nach Frankfurt-Rödelheim auf dem Programm. Immer wieder toll: Der ÖPNV in Frankfurt. Schnelle Taktungen, gute Umstiegsmöglichkeiten, halbwegs saubere Fahrgastbereiche. Ja, ich glaube, von allen deutschen Großstädten mit über 250.000 Einwohnern hat Frankfurt den besten Nahverkehr.

Rödelheim erhielt seinen Namen durch ein früher in Deutschland weltbekanntes Hip-Hop-Duo und, naja, ist nicht unbedingt ein Ort zum Urlaub machen. Der bereits erwähnte Festplattendefekt führte mich gleichwohl zum zweiten mal in meinem Leben in diese pittoreske Ecke der Bankenmetropole. Keine ist, keine andere ist.

Das Stadion am Brentanobad war dann auch zum Glück geöffnet und in einer guten Viertelstunde zufriedenstellend abfotografiert. Ganz so reibungslos verlief die weitere Reise in Richtung Frankenland dann allerdings nicht, der IC hatte am Ende über eine halbe Stunde Verspätung.

Dennoch blieb genügend Zeit, um vor dem Spiel das Reichparteitagsgelände samt Zeppelinfeld zu erkunden und auch noch auf dem Vereinsgelände des 1. FC Nürnberg vorbeizuschauen. Rund um den Sportpark Valznerweiher hat der Glubb ein neues zentrales Funktionsgebäude mit allem Zipp und Zapp (Jugendinternat, Lizenzspielerbereich, Museum, Verwaltung) errichtet. Durchaus beeindruckend.

1. Bundesliga – 2011/2012
1. FC Nürnberg – FC Schalke 04
4:1 (3:0)
11.04.2012, Stadion Nürnberg
44.031 Zuschauer (ca. 3.500 Gäste)

Nach einer erneuten Derbyniederlage war bereits vor diesem Spiel die Luft aus der eigentlich recht erfolgreich verlaufenden Saison raus. Zumindest der zur CL-Qualifikation berechtigende 4. Tabellenplatz war Schalke kaum noch zu nehmen. Und das merkte man Huub Stevens‘ Truppe dann auch an. Mit „katastrophal“ ist diese Leistung noch wohlwollend umschrieben. Ganz anders die Mannschaft des FCN, der mit diesem beherzten Auftritt ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelang.

Deutlich interessanter als der dargebotene Sport war aber ohnehin das Geschehen auf den Rängen. Schalker und Nürnberger Anhänger forderten gemeinsam lautstark das „Max-Morlock-Stadion“:


Auch auf dem Hauptbahnhof blieb die Atmosphäre im Anschluss ausgelassen und friedlich. Vermutlich hat die Fanfreundschaft schon bessere Tage erlebt, dennoch ist es immer wieder eine nette Erfahrung, wenn man als Auswärtsfan wohlwollend und ohne Anfeindungen empfangen wird. In diesem Sinne: Schalke und der FCN!

Der FC Augsburg ist noch nicht in der 1. Bundesliga angekommen

Auch 474 Tage nach der Premierenpartie scheint man sich in der Stadt der aufgehenden Fugger standhaft gegen den Wahnsinn des Erstligafußballs zu wehren. Zumindest lädt der Quelltext der Startseite von fcaugsburg.de zu derartigen Vermutungen ein:

Keywords fcaugsburg.de // Stand: 22.11.2012, 14:01 Uhr

 

Es ist kein Mensch, es ist kein Tier, es ist ein Bayer-Volunteer

Wir sehen hier nicht etwa gelehrige Teenager, denen man einen gewissen naiven Enthusiasmus ob der Aussicht auf Partizipation an der schillernden Bundesliga-Welt noch irgendwie nachsehen könnte. Nein, gestandene Mannsbilder sind bei Heimspielen der Bayer 04 Leverkusen Fussball [sic!] GmbH kostenneutral dafür verantwortlich, die hinter der Torauslinie drapierten und von sich warmlaufenden Ersatzspielern in Mitleidenschaft gezogenen Sponsorenteppiche fernsehgerecht in Form zu zupfen. Der Finanzbeamte von nebenan, unser Lehrer Dr. Specht. Erwachsene Männer mit einer gewissen Lebenserfahrung. Sollte man meinen.

Ein Foto, so unendlich scheiße. Und das ist schon großzügig abgerundet.

Sonntagsschuss: Lumpis Rekord

Die Amis haben’s gut: Ein Rebound ist ein Rebound ist ein Rebound. Ein RBI ist…

Beim Fußball hingegen ist das ja immer so eine Sache mit den individuellen Statistiken. Bis heute konnte mir niemand überzeugend vermitteln, wie sich genau ein „Zweikampf“ definiert. Wo fangen lange Pässe an, wo hören kurze auf?

Was mit der berühmt-berüchtigten „ran-Datenbank“ begann, ist spätestens seit dem Auftauchen von Unternehmen wie Opta in eine absurde Superlativjagd ausgeartet. Rekord: Vier Kopfballtore in sieben Spielen mit ungewaschenen Ohren (saisonübergreifend). You name it.

Mit ein und demselben Verein von der 4. in die 1. Liga aufzusteigen und in jeder dieser Spielklassen auch zu spielen, ist aber anscheinend tatsächlich noch keinem Profi gelungen. Bis gestern. Hut ab, Andreas „Lumpi“ Lambertz!

Damit war 2004 noch nicht unbedingt zu rechnen, als Du mit einem Affen auf der schmächtigen Brust für Fortuna in der Oberliga Nordrhein gezaubert hast:

Andreas Lambertz

Szene aus der Saison 2003/04, Oberliga Nordrhein: GFC Düren – Fortuna Düsseldorf