Farewell 2012

2012 ist nun also bald Geschichte…

…und immer wünschen wir allen unseren Lesern ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2013!

Einige Highlights der vergangenen 365 Tage gibt es kurz und schmerzvoll im Schnelldurchlauf:

Der schönste Treffer:

😉

Spiel des Jahres:

Das Gruppenspiel Spanien – Italien (1:1) bei der EM 2012.

Zitat des Jahres:

Ich bin ein großer Fan von Ganzkörperkontrollen.

Wolfgang Holzhäuser

Stadioncheck.de konnte 2012 so viele Seitenaufrufe wie noch nie bejubeln. Vielen Dank an alle Besucher, die aus insgesamt 104 Ländern vorbeischauten.

Die fünf meistgeklickten Texte:

  1. Post von viagogo / MSLGermany – oder: Wie PR-Agenturen ticken
  2. Prominente Fußballfans
  3. Exklusiv: 1899 Hoffenheim – Trainer Markus Babbel zeigt sein neues Tattoo
  4. Stadien in Gelsenkirchen
  5. Stadion-Porträts

Die Top-Referrer:

  1. bildblog.de
  2. facebook.com
  3. twitter.com
  4. transfermarkt.de
  5. trainer-baade.de

EM 2012: Analogblog Halbfinale Deutschland – Italien 1:2

EM 2012: Analogblog Deutschland – Griechenland 4:2

Euro 2012: Analogblog Deutschland – Griechenland 4:2

EM 2012: Analogblog Irland – Italien 0:2

Schön blöd, wenn man das Feld „Reporter-Spruch des Spiels“ zu früh ausfüllt…

Poschi (falls ich mich nicht verhört habe): „Wer als Greis geboren wird, endet nicht als Quadrat.“

— Jens Dotcom (@stadioncheck) Juni 18, 2012

EM 2012: Analogblog Spanien – Italien 1:1

EM 2012: Analogblog Polen – Griechenland 1:1

Hö? Einfach eine nette Idee von Schalkefan Matthias.

Analogblog Polen – Griechenland

Sommerpause

Photobucket

Die zurückliegenden Tage haben dem gemeinen medienskeptischen Fußballblogger (Bloggus Baadorum) genug Gelegenheiten zur Profilierung zum Austoben geboten: Die wacker kämpfende BSG Bayern München bringt die bösen Nazikapitalisten von „Chelsea London“ an den Rande einer Niederlage, Kerner zündet Kinder mit Bengalos an, Onkel Hertha blamiert sich in der Relegation gegen Barbara Salesch.

Und ich bin froh, dass die Kollegen da wirklich ganze Arbeit geleistet und großteils tolle Texte abgeliefert haben. Nur bei mir, da ging gar nichts. Flasche leer, Motivations-Akku auf 1%. Und das ist schon großzügig aufgerundet.

Deshalb sei ein kurzer Hinweis in eigener Sache erlaubt: Dieses Blog befindet sich ab sofort hochoffiziell in der Sommerpause.

Es wird hier also in den kommenden Wochen höchstens mal einen Sonntagsschuss zu sehen oder ein aufgeschnapptes Zitat zu lesen geben. Umfangreichere Gedankengänge dann wieder zum Start der neuen Saison.

Bei aufkommender Langeweile empfehle ich der geneigten Leserschaft sich – sofern nicht schon längst geschehen – mit Dublins Croke Park zu beschäftigen. Oder aber er/sie/es surft (sagt man eigentlich noch surfen?) bei einer der rechts in der Blogroll verlinkten Premium-Seiten vorbei. Und ein nicht ganz unwichtiges Turnier soll ja demnächst auch noch stattfinden.

Man liest sich.

Aktion Libero

Aktion Libero

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig:
Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.

Logo Aktion Libero

—–

Der würde von den Fans niedergemacht. Fußball ist trotz der vielen Frauen im Stadion ein Macho-Sport.

Ähnlich negativ wie Tim Wiese im April 2010 äußerte sich vor wenigen Wochen Klatschreporter Michael Gräter bezüglich eines möglichen Outings eines Bundesligaprofis. Letztgenannter malte gar den ökonomischen Teufel in Gestalt rückläufiger Eintrittskartenverkäufe an die Wand.

Ich glaube nicht an diese Horrorszenarien und bin außerdem der Meinung, dass jahrelanges Versteckspiel und Selbstverleugnung auf Dauer ungesünder sind als die offen vorgetragene Ablehung einiger Unverbesserlicher in der Fankurve. Die wird es sicherlich geben, doch sollte nicht unterschätzt werden, dass in den vergangenen Jahren eine Annäherung eher linker, gebildeter, reflektierender Zielgruppen an den vermeintlichen Proletensport stattgefunden hat. Süddeutsche, ZEIT und taz berichten heute mit einer Selbstverständlichkeit über Fußball, an die noch vor zehn Jahren nicht zu denken war. Eine Entwicklung, an der Magazine wie 11 Freunde und nicht zuletzt die zahlreichen Fußballblogs der Republik nicht ganz schuldlos sein dürften.

Würde sich ein Spieler meines Lieblingsvereins als homosexuell outen, ich würde ihn im nächsten Heimspiel doppelt so laut anfeuern. Nicht wegen seines Schwulseins, sondern für seinen Mut, für sein Streben nach einem selbstbestimmten Leben. Und um Menschen wie Wiese und Gräter verstummen zu lassen. Die Aktion Libero beweist: Ich stehe mit dieser Haltung nicht alleine da.

 

Weitere Informationen über die Aktion, die Hintergründe und Unterstützer gibt es auf Aktion-Libero.de. Ihr könnt die Aktion aber natürlich auch gerne hier im Blog mit einem Kommentar unterstützen.