Danke, Effe!

Fußball ist ein Ergebnissport. Selbst wenn der Gegner nur 20 Prozent Ballbesitz oder ein Torschussverhältnis von 1:25 aufweisen kann – geht er in Führung, ist das keinesfalls (Ausnahme: s. nächster Satz) als unverdient oder glücklich zu bewerten. Jeder Vorsprung respektive Sieg im Fußball ist gerecht, so lange er nicht durch eine Fehlentscheidung der Unparteiischen zustande kommt. Ausrufezeichen. Wer damit nicht umgehen kann, sollte sein Interesse vielleicht besser auf Sportarten mit ordinal messbaren Leistungen (z. B. Leichtathletik) konzentrieren. Oder gleich zum Eiskunstlauf wechseln.

Und obwohl gestern Nachmittag erst vier Minuten gespielt waren: So gesehen hatte Stefan Effenberg natürlich absolut recht, als er dem zwischenzeitlichen 1:0 für Köln das Prädikat „nicht unverdient“ anheftete. Der Blonde aus dem hohen Norden geht also auch als Co-Kommentator bei sky dorthin, wo’s weh tut und wäre als Gladbacher Präsident schlichtweg verschenkt gewesen.


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